Unser Video A.A.A. 02 zum Thema Virusmutation erhielt in der Kommentarspalte auf Odysee die erste (zumindest teilweise) ernst zunehmende Kritik, die wir bisher erhalten haben. Dafür danken wir dem Kommentator, möchten natürlich gerne ausführlich auf diese Kritik eingehen und können diese auch entkräften.

Eine detaillierte Antwort auf alle Kritikpunkte wird voraussichtlich noch folgen, hier beantworten zumindest schon mal die drei wichtigsten Punkte.

Zum Virusbeweis: „Falsch. Die Virustheorie wurde Anfang der 1900 Jahre bewiesen.“
[aus anderem Kommentar] Injiziere ich z.B. den filtrierten Saft einer kranken Pflanze in eine gesunde Pflanze, wird diese auch erkranken. Durch die Filtrierung kann ich bakteriellen Ursprung ausschließen. Durch Verdünnung kann ich außerdem ausschließen, dass es sich um ein Toxin handelt. Durch Wiederinfektion weiterer Pflanzen kann ich schließen, dass sich was auch immer da überträgt in einer Pflanze vermehrt. Das ganze nennt sich Virus, selbst ohne Aufnahme mit Elektronenmikroskop oder Genanalyse.“

Sie spielen hier auf das Tabakmosaikvirus an. Das erste Virus, das man angeblich wissenschaftlich nachweisen konnte. Hier sind die notwendigen Kontrollversuche eindeutig NICHT gemacht worden!
Und diesen Versuch mit filtriertem Pflanzensaft, den Sie in einem Ihrer Kommentare erwähnt haben, als tatsächlichen Beweis für ein Virus darzustellen, ist schlichtweg unwissenschaftlich.
1.) Kontrollversuche sollen dazu dienen die angewandten Methoden zu überprüfen. Man stellt also sicher, dass nicht die Methoden für das Ergebnis verantwortlich sind, sondern ein entscheidender Faktor, wie z.B. irgendein vermeintlicher Krankheitserreger. Hätte man das beim Tabakmosaikvirus getan, hätte man exakt das gleiche Experiment mit Pflanzensaft von nicht „infizierten“, gesunden Pflanzen wiederholen müssen, um zu sehen, ob dann tatsächlich keine Symptome bei den behandelten Pflanzen auftreten. Das wurde NICHT gemacht! Ohne solche Kontrollen dann zu schlussfolgern, dass sich beim Auftreten von Symptomen irgendein Parasit überträgt und vermehrt ist reine Spekulation.
Man kann sagen, die Versuche die man beim Tabakmosaikvirus gemacht hat, und auch die, die bei SARS-CoV-2 gemacht wurden, sind keine Kontrollen, sondern dienten im Grunde (unbeabsichtigt) nur dazu, die anfängliche Idee durch zusätzlichen Augenschein zu bekräftigen.
Im Video „Gibt es Viren“ auf dem Kanal von Gunnar Kaiser diskutiert Herr Dr. Lanka mit einem anderen Biologen, der ebenso wie Sie das Tabakmosaikvirus und die frühe Virologie als vermeintlichen Beweis für die wissenschaftlich erwiesene Existenz von Viren anführt. Dort erklärt Herr Dr. Lanka ebenfalls, dass und warum die erforderlichen Kontrollversuche beim Tabakmosaikvirus eben nicht gemacht wurden.
https://vimeo.com/580392204 [ab Min. 53:55]

Und er empfiehlt eine Arbeit, die wir auch Ihnen nur empfehlen können. „Zur Geschichte der frühen Virusforschung“ von Karlheinz Lüdtke. Frei zugänglich als PDF beim Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte zu finden:
https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/sites/default/files/Preprints/P125.pdf
Darin wird beschrieben, wie sich die ursprüngliche Virologie vor den 1950er Jahren selbst widerlegte, indem z.B. saubere Kontrollen bei Tierversuchen bewiesen, dass die (grausamen) Verfahren die Symptome verursachten und nicht irgendwelche angenommenen Erreger.
2.) Wenn ich einen vermeintlichen Parasiten – völlig egal wie klein er ist – als Ursache für Beschwerden behaupte, muss ich (logischerweise!) auch beweisen, dass dieser Parasit physisch existiert und dass er tatsächlich die Ursache ist. Ansonsten ist und bleibt jede Behauptung eine haltlose Interpretation von Beobachtungen und ist nicht mehr wert als die Behauptung, dass Krankheiten durch dämonische Besessenheit ausgelöst werden.
Das bedeutet, ich muss zunächst andere Ursachen für Beschwerden und Erkrankungen durch intensive Untersuchungen konsequent ausschließen. Gerade bei SARS-CoV-2 sieht man, dass das eindeutig NICHT gemacht wurde. Eine atypische Lungenentzündung kann eine Vielzahl an verschiedenen Ursachen haben. Darunter jede Menge physikalisch-chemische Ursachen. In keiner der grundlegenden wissenschaftlichen Arbeiten zu SARS-CoV-2 wurden derartige Untersuchungen durchgeführt, wie wir auch schon im Video erwähnt haben.
Anschließend (sofern ich andere Ursachen tatsächlich ausschließen konnte) muss ich den vermeintlichen Krankheitserreger aus dem erkrankten Organismus isolieren, also zeigen, dass es eine eigenständige, stabile Struktur gibt, die außerhalb des (Wirts-)Körpers bestehen kann und die in gesunden Organismen nicht vorkommt. Und dann muss ich natürlich auch beweisen, dass dieser Krankheitserreger, wenn er einen gesunden Organismus befällt, exakt die Symptome auslöst, die beim ursprünglichen erkrankten Organismus diagnostiziert wurden. Also NEIN auf eine Isolierung und biochemische Charakterisierung kann definitiv NICHT verzichtet werden!

Zu wissenschaftlichem Arbeiten:
„Der wesentliche Punkt ist die Frage, was genau denn ein „Beweis“ in der Naturwissenschaft ist. Beweis ist ein Begriff aus der Deduktion, d.h. die logische Ableitung aus angenommenen Fakten (z.B. Messzahlen). In der Wissenschaft nutzt man aber auch Induktion, d.h. ich leite einen allgemeines Konzept aus einer Reihe von Beobachtungen ab.
[aus anderem Kommentar] „[…] Die Datenlage ist immer unklar, egal in welchem Gebiet der Naturwissenschaft. Hier verwechselt jemand Naturwissenschaft mit Mathematik oder Recht.“

Sie werfen uns vor, wir würden Naturwissenschaft mit Mathematik oder Recht verwechseln. Wir dagegen haben eher den Eindruck, Sie verwechseln die Naturwissenschaft mit der Philosophie, wie man an sehr vielen Ihrer Argumente sehen kann. Und damit sind sie nicht alleine. Auch bei vielen Kritikern des offiziellen Corona-Narrativs geistern zum Teil völlig unsinnige Aussagen zu naturwissenschaftlichen Prinzipien umher. So z.B. dass seriöse Wissenschaft aus „These, Antithese, Synthese“ bestünde. Das sind rein philosophische Begriffe und Prinzipien, die mit der Naturwissenschaft gar nichts zu tun haben.
Und wenn sie schon mit der eher philosophischen Frage argumentieren, was denn überhaupt ein wissenschaftlicher Beweis sei: Naturwissenschaft muss für jeden überprüfbar sein! Logisch, nachvollziehbar und überprüfbar. Das sind die wichtigsten Kriterien der Naturwissenschaft und die wichtigsten Voraussetzungen für einen wissenschaftlichen Beweis! Nicht Wahrscheinlichkeiten, philosophische Denkansätze und Interpretationen.
Ein Wissenschaftler hat seine eigenen Verfahren genauestens zu dokumentieren, muss sie durch saubere Kontrollversuche überprüfen, und er muss seine eigenen Theorien und Ergebnisse konsequent anzweifeln!
So auch nachzulesen im §2 in der Satzung der Charité, wo Herr Drosten herkommt.
https://www.charite.de/fileadmin/user_upload/portal/charite/presse/publikationen/amtl-mitteilungsblatt/2016/AMB_208.pdf
Drostens Arbeiten zeigen eindeutig, dass er selbst diese klar definierten wissenschaftlichen Prinzipien NIE erfüllt hat. Daher empfinden wir es auch als unsinnig und reine Zeitverschwendung, dass man jetzt versucht Herrn Drosten nachzuweisen, dass er angeblich keinen Doktortitel haben soll. Es ist völlig egal, ob er wirklich ein „Doktor“ und „Professor“ ist oder nicht! Man muss ihn, wie Herr Dr. Lanka auch im Interview sagt, am Argument packen.

Ein allgemeines Konzept aus einer Reihe von Beobachtungen abzuleiten ist kein Beweis, sondern die Theorie, also die Basis, mit der der Wissenschaftler dann arbeitet. Und er muss selbst ernsthaft und aufrichtig versuchen, diese seine Theorie zu widerlegen! Mit allen nötigen Kontrollen und allen sauberen wissenschaftlichen Techniken. Und wenn es ihm nicht gelingt, seine eigene Theorie zu widerlegen, dann erst darf er sie als bewiesen bezeichnen. Und dieses Vorgehen geschieht in vielen Bereichen der modernen Wissenschaft für jeden leicht zu erkennen NICHT!
Heutzutage wird Konsens zum Fakt erklärt, der dann als in Stein gemeißelt gilt und nicht mehr hinterfragt werden darf, womit man endgültig im Bereich der Ideologie und der Pseudoreligion angekommen ist. Denn natürlich müssen auch Beweise, also Ergebnisse, die man nach den wissenschaftlichen Regeln offiziell als bewiesen ansieht, weiterhin angezweifelt werden. Wenn Sie also mit dem Probabilismus argumentieren, können wir Ihnen auf einer philosophischen Ebene zumindest dahingehend entgegenkommen, dass man sich einer Wahrheit immer nur annähern kann. Doch was in der Wissenschaft als Beweis bezeichnet werden darf, wurde ganz klar und schon vor vielen Jahren eindeutig definiert, und das hat nichts mit Ableitungen, Wahrscheinlichkeiten und oberflächlichem Augenschein zu tun. An der Virologie und ganz besonders bei SARS-CoV-2 kann man überdeutlich sehen, dass diese definierte wissenschaftliche Beweisführung konsequent missachtet und sogar mit Füßen getreten wird.
Was spielen also Studien und Daten zu den durchgeführten Corona PCR-Tests überhaupt für eine Rolle? Es werden mittlerweile sogar ganze Bücher über all die Corona-Zahlen geschrieben. Das ist alles irrelevant. Man muss erst einmal beweisen, dass die Virus-PCR-Tests überhaupt als solche funktionieren, dass sie spezifisch sind, dass sie wirklich das suchen, was behauptet wird, und all das ließe sich, wenn die vermeintlichen Viren wirklich da wären, leicht im Labor beweisen und mit sauberen Kontrollen überprüfen.

Zum PCR-Test: „Falsch. PCR Tests sind nicht unbrauchbar. Man muss sie halt auch richtig interpretieren und idealerweise öfters testen, auch dieselbe Person. Dafür reichen auch Stichproben und dazu gibt es etliche Studien.“
Zum Alignment: „Das sind mathematische, probabilistische Verfahren. Diese ‚Zusammenbastelung‘ ist mit sehr sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit korrekt. Das ist in etwa so wie wenn man in Buch in Schnipsel zerschneidet und dann Worte finden muss die zusammenpassen. Das ist schwierig mit einem einzelnen Buch, aber wenn man ein paar Millionen mit unterschiedlichem Schnitt betrachtet, ist das Ergebnis mit sehr sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit korrekt.“

Sie rechtfertigen die PCR-Tests und das Verfahren des Alignments, mit „richtigen“ Interpretationen und hohen Wahrscheinlichkeiten.
1.) Interpretierte Tests, die am besten auch noch mehrmals durchgeführt werden müssen, um überhaupt eine Aussage treffen zu können, sind medizinisch wissenschaftlich wertlos und sogar gefährlich, weil sie Menschen aufgrund falscher Diagnosen und Fehlbehandlungen das Leben kosten können. Was für ein Verhältnis von positiv interpretierten Tests hätten Sie denn gern, damit Sie einen Corona-PCR-Test als medizinisch aussagekräftig empfinden? 3 aus 5 oder 4 aus 7?
Wie schon ein anderer Nutzer zu Ihrer Kritik ganz richtig geschrieben hat, erklärte bereits der Erfinder des PCR-Verfahrens Kary Mullis immer wieder deutlich, dass sein entwickeltes Verfahren nicht nur höchst fehleranfällig, sondern auch zum Nachweis eines Virus völlig ungeeignet sei. Aufzeichnungen seiner Aussagen finden sich noch zuhauf im Internet. Und selbst Hersteller der Tests schreiben in den Beipackzettel ihrer Tests, dass diese nicht für diagnostische Zwecke geeignet seien. Die Tests suchen nach etwas, wovon man BEHAUPTET, dass es ein Teil eines Virus sein SOLL. Beweisen kann man diese Behauptung nicht, denn sie beruht nur auf einem theoretischen Modell und Verfahren, die nie durch Kontrollen überprüft wurden. Und das PCR-Verfahren wird ja oftmals nicht einmal sauber angewendet! CT-Werte von über 40 sind bei den Corona Tests an der Tagesordnung. Bei 40 Zyklen kommt bei einem PCR-Verfahren schon längst nur noch Unsinn heraus! Wenn man also will, kann man alles auf der Welt positiv auf Corona testen. Hierzu verweisen wir noch einmal auf das Video „Gibt es Viren“, in dem Herr Dr. Lanka von den laufenden Kontrollversuchen berichtet [ab Minute 01:08:04].
Wenn sie also bei den PCR-Tests allen Ernstes mit Interpretation und am besten mehrfachen Tests argumentieren, bitten wir Sie, sich einmal ernsthaft mit dem PCR-Verfahren zu beschäftigen. Dann verstehen Sie auch sofort, warum der CT-Wert überhaupt gar nichts mit irgendeiner „Viruslast“ zu tun hat, sondern nur angibt, wie wahrscheinlich jemand völlig zu Unrecht positiv getestet wird.

2.) Sie stellen das, was beim Alignment gemacht wurde, völlig falsch dar. Das Alignment in der Virologie ist im Grunde DIE Möglichkeit sicherzustellen, dass ich auf jeden Fall ein Virus behaupten kann, auch wenn weit und breit keines zu finden ist und andere, SAUBERE wissenschaftliche Verfahren keines nachweisen können.
Man baut ein theoretisches Modell, das man in der Natur/in der Realität niemals nachweist und das man natürlich auch nie mit Kontrollversuchen überprüft. Nachweisen könnte man es, indem z.B. mal ein vollständiger Erbgutstrang aus einem vermeintlichen Viruspartikel extrahiert wird. Sofern das behauptete Virus existiert, wäre das absolut möglich und machbar! Das gehört zu Standardverfahren der Mikrobiologie. Und eine Kontrolle bestünde darin, dass man versucht, das SARS-CoV-2 Genom mit den gleichen Verfahren aus alten konservierten RNS-Proben, die aus einer Zeit stammen, als es SARS-CoV-2 noch nicht geben konnte, nachzubauen.. Das ist im Übrigen genau der Kontrollversuch, den Herr Lanka gerade machen will und für den wir auch den Aufruf im Video haben. Stattdessen verlässt man sich bei der Bestätigung auf PCR-Tests, deren Probleme wir oben bereits erläutert haben.
Und wenn sie das Alignment mit Büchern und Buchstaben darstellen wollen, müsste die Darstellung des Verfahrens so aussehen: man findet feststehende Sätze, z.B. aus Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ und behauptet aber, dass diese Sätze us Goethes „Faust“ stammen sollen. Um das zu beweisen, sucht man sich einen Absatz aus Goethes „Faust“ heraus, zerschneidet die gefundenen Sätze in einzelne Buchstaben, rekonstruiert damit die Wörter aus dem Absatz, und die Buchstaben, die dann immer noch fehlen, werden einfach per Hand dazugeschrieben. Das hat nichts mit irgendwelchen mathematischen Prinzipien zu tun, das ist das Prinzip von Sich-die-Realität-zurechtbiegen.

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